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Ramelow beschwichtigt die Gemüter

13. Oktober 2017 / Weimar, Nachrichten
Museum für Ur- und Frühgeschichte, Foto: Radio Lotte
Museum für Ur- und Frühgeschichte, Foto: Radio Lotte

Bodo Ramelow hat nach seinem gestrigen Besuch des Museums für Ur- und Frühgeschichte versucht, die Weimarer Gemüter zu beschwichtigen. Es gebe keinen Beschluß, irgendetwas zu verlagern und man habe auch keine Absicht, dies zu tun, erklärte der Ministerpräsident der Presse. Stattdessen beginne jetzt ein offener Diskurs über Entscheidungen in den nächsten zehn Jahren. In Weimar habe die Ur- und Frühgeschichte ihren Ausgangspunkt, so Ramelow weiter. Dabei erinnerte er an den Urmenschen von Ehringsdorf. Denkbar sei aber, einzigartige Objekte auch an anderen frühgeschichtlichen Fundorten zu präsentieren. Am Standort Weimar lagerten rund 4 Millionen Objekte, von denen lediglich 3.000 im Poseckschen Haus gezeigt werden könnten, erklärte der Ministerpräsident. Deshalb könnten Teile der Weimarer Funde auch in einem neuen Museum für die Thüringer Landesgeschichte auf dem Petersberg in Erfurt gezeigt werden.

Autor: wk