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Seemann läßt gleichzeitig Schloß und Goethehaus schließen

17. Februar 2017 / Weimar,Nachrichten
Jahrespressekonferenz der Klassik Stiftung Weimar (Foto: André Kühn)
Jahrespressekonferenz der Klassik Stiftung Weimar (Foto: André Kühn)

Die Klassik-Stiftung will die meistbesuchten Museen, Goethes Wohnhaus und Stadtschloß, zwecks Sanierung gleichzeitig über mehr als zwei Jahre schließen. Das hat die Stiftung gestern zu ihrer Jahrespressekonferenz mitgeteilt. Er hoffe, daß der damit einhergehende Besucherverlust vom neuen Bauhausmuseum aufgefangen werde, sagte Präsident Hellmut Seemann und nannte damit neue Termine. So beginnt die bereits mehrfach angekündigte Schloß-Sanierung nun frühestens im Herbst 2018 - das Geld dafür steht seit 2008 zur Verfügung. Mit der Restaurierung des Goethehauses soll Ende 2019 begonnen werden, zunächst müsse eine Machbarkeitsstudie erstellt werden - mögliche Wiedereröffnung: Saison 2022. Im Jahr 2012 hieß es zur Jahrespressekonferenz, das Goethe-Wohnhaus werde im Jahr 2015 saniert - Schließzeit ein Jahr.

Wie weiter mitgeteilt, mußte die Klassik-Stiftung auch im vergangenen Jahr wieder einen leichten Besucherschwund hinnehmen. Knapp 750-tausend Menschen hätten die Museen in und um Weimar besucht, etwa 3.000 weniger als 2015. Im Jahr 2013 waren es 30-tausend mehr.

Autor: wk