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Taubert wirft Wolf Arbeitsverweigerung vor

16. Februar 2017 / Weimar,Nachrichten
Heike Taubert, SPD; Pressefoto: Volker Hielscher
Heike Taubert, SPD; Pressefoto: Volker Hielscher

Nach der eingereichten Verfassungsbeschwerde gegen die geplante Gebietsreform hat Heike Taubert von der Landesregierung Weimars Oberbürgermeister Arbeitsverweigerung vorgeworfen. Die Finanzministerin und Stellvertretende Ministerpräsidentin fordert Stefan Wolf auf, zu konstruktiven Gesprächen zurückzukehren. Taubert habe völliges Unverständnis für die Aussagen des Weimarer Oberbürgermeisters geäußert, heißt es in einer Erklärung von gestern Nachmittag. Die Landesregierung habe in einer Vielzahl von Gesprächen mit Herrn Wolf ihre Bereitschaft erklärt, Ausgleiche für den Verlust der Kreisfreiheit zu finden. Die Gespräche seien mit der öffentlichen Äußerung gegenüber der Landesregierung wieder in Frage gestellt und damit völlig offen.

Stefan Wolf hatte bei der Vorstellung der Klageschrift gesagt, für ihn zähle nur die Kreisfreiheit. Sollte die Verfassungsbeschwerde nicht wirken, hoffe er auf eine neue Landesregierung, die den Schaden wieder gut mache.

Sowohl Wolf als auch Taubert gehören der SPD an.

Autor: wk