Sarah Kuttner über »Mama & Sam«

Liebe, Einsamkeit und die Frage, wie gut wir unsere Eltern kennen
Was passiert, wenn man einen Menschen erst nach seinem Tod noch einmal ganz neu kennenlernt? In ihrem Roman »Mama & Sam« erzählt Sarah Kuttner von einer Tochter, die nach dem Tod ihrer Mutter auf deren Beziehung zu einem Love Scammer stößt und damit auf eine Seite ihrer Mutter, die ihr bislang verborgen geblieben war.
Im Gespräch mit Rebecca Wiegand von Radio LOTTE Weimar spricht Sarah Kuttner über den sehr persönlichen Ausgangspunkt ihres Romans, über Love Scamming, Einsamkeit und unser oft vorschnelles Urteil über die Betroffenen. Es geht um die schwierige Grenze zwischen Privatem und Literatur, um Trauer und die Frage, was an einer Beziehung eigentlich „echt“ ist, wenn auf der einen Seite eine falsche Identität und auf der anderen echte Gefühle stehen.
Außerdem erzählt Kuttner über ihren Weg von der Fernsehmoderatorin zur Schriftstellerin und darüber, welche Fragen an die eigene Mutter manchmal erst entstehen, wenn sie nicht mehr gestellt werden können.
Sarah Kuttner liest am 11. September 2026 im mon ami in Weimar aus »Mama & Sam«.