»Weimar Nachrichten« vom 3. August 2026

Bushaltestelle wird barrierefrei umgebaut

In Weimar-West beginnt heute der barrierefreie Umbau der Bushaltestelle Warschauer Straße. Das gab die Stadt in einer Mitteilung bekannt. Die in der Moskauer Straße stadtauswärts gelegene Haltestelle soll künftig auch für Niederflurbusse geeignet sein. Dafür wird u. a. die bisherige Busbucht zurückgebaut, womit Flächen entsiegelt werden und Raum für Baumpflanzungen entsteht. Zudem soll der neue Gehweg entlang der Fahrbahn geführt werden. Außerdem entstehen beidseitig des Bus-Stops Querungs-Stellen. Auch erhält die Fahrbahn im Haltestellenbereich auf ihrer gesamten Breite einen neuen Asphaltbelag. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Oktober andauern. 

Während der Arbeiten ist die Moskauer Straße halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird einspurig auf Sicht an der Baustelle vorbeigeführt. Die Ausfahrt aus der Warschauer Straße ist in dieser Zeit nur stadteinwärts möglich. Die Bushaltestelle selbst wird für die Dauer der Bauarbeiten in Richtung Fußgängerüberweg verlegt. Neben der Haltestelle „Warschauer Straße“ soll außerdem der Haltepunkt „Prager Straße“ umgebaut werden. Die Arbeiten dafür sollen Ende August beginnen.

Arbeitslosigkeit ist im Juli gestiegen 

Im Juli ist die Zahl der Arbeitslosen in Weimar gestiegen. Das gab die Agentur für Arbeit in einer Mitteilung bekannt. Darin heißt es, dass 2.262 Menschen als arbeitslos gemeldet waren, 171 mehr als im Juni. Das entspricht einem Plus von 8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich ein Anstieg um 136 Personen. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,7 Prozent, ein halber Prozentpunkt mehr als im Vormonat. Vor einem Jahr betrug sie noch 6,4 Prozent.    

Auch weiterhin suchen die Unternehmen nach Personal. Im Juli wurden 117 neue Stellen gemeldet. Das sind 10 weniger als im Vormonat, aber 12 mehr als vor einem Jahr. Insgesamt sind aktuell 517 offene Stellen bei der Arbeitsagentur registriert.

Apoldaer Sonderschau erinnert an Schlacht von 1806

Am Samstag ist die neue Apoldaer Sonderschau zur Schlacht von 1806 im „Museum auf Zeit“ eröffnet worden. Bis zum 17. Januar 2027 ist die im Eiermannbau untergebrachte Schau zu sehen. Das berichtet die Thüringer Allgemeine. Die Ausstellung trägt den Titel „C’est la Guerre! – Jena 1806″. Sie erinnert an die Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt, bei der Napoleons Truppen am 14. Oktober 1806 die preußische Armee besiegten. Wie es heißt, war damals auch Apolda unmittelbar betroffen. Verwundete Soldaten wurden in der Stadt versorgt und die Bevölkerung litt unter den Einquartierungen. Entstanden ist die Ausstellung in Kooperation mit dem Institut zur Militärgeschichtlichen Forschung Jena 1806 und privaten Sammlern. Zu entdecken sind unter anderem seltene Exponate, historische Uniformen, Waffen und zeitgenössische Ausrüstung.

Vermeintlicher Brand am Studentenwohnheim

Die Feuerwehr ist am Sonntagabend wegen einer gemeldeten Rauchentwicklung zu einem Studentenwohnheim am Untergraben ausgerückt. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Berichtet wird, dass die Einsatzkräfte gegen 20 Uhr 35 alarmiert wurden. Vor Ort konnte die Feuerwehr zunächst keinen Rauch feststellen. Der betroffene Dachbereich wurde mit einer Drehleiter und gleichfalls mit einer Einsatz-Drohne abgesucht. Zur Sicherheit überprüfte die Feuerwehr zudem die Dächer umliegender Wohngebäude. Ein Feuer konnte bei keiner der Maßnahmen gefunden werden, heißt es. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizeiinspektion Weimar beendeten daraufhin den Einsatz. Die Ursache für die gemeldete Rauchentwicklung sei unklar geblieben.

Unbekannter lässt Gartenhäuschen volllaufen

In der Eduard-Rosenthal-Straße hat ein Unbekannter am Freitag ein Gartenhäuschen volllaufen lassen. Das geht aus einem Polizeibericht hervor. Der Täter soll sich demnach unbefugt Zutritt zu einem Kleingartengrundstück verschafft haben. Dort habe er sich zwei Wasserschläuche genommen und diese in das Fachwerkhäuschen verlegt. Danach soll er beide aufgedreht haben, woraufhin nahezu 70 Kubikmeter Wasser in das Gebäude liefen. Der Sachschaden liege bei etwa 4.000 Euro, heißt es. Die Polizei Weimar hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nachrichten verfasst von Michael Tuscher*

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