»Weimar Nachrichten« vom 12. August 2026

Spendenschwimmen für die Kita Hufeland
Das diesjährige Spendenschwimmen im Schwanseebad wird der Kita Hufeland zu Gute kommen. Laut einer Mitteilung soll der Erlös der Aktion in ein neues Spielhaus auf dem Außengelände der Einrichtung fließen. Dafür müssen am 22. August so viele Bahnen wie möglich im Schwanseebad geschwommen werden. Für jeden zurückgelegten Kilometer geben die Stadtwerke Weimar fünf Euro in den Spendentopf. „Damit die Spendensumme möglichst groß ausfällt, braucht es viele Menschen, die ins Wasser gehen und gemeinsam Strecke machen“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführerin Constanze Reppin. Beginnen wir die Aktion an diesem Tag ab 12 Uhr, der Startschuss fällt eine halbe Stunde später. Ergänzt wird das sportliche Event von einem bunten Rahmenprogramm. Unter anderem lädt der Alpenverein dazu ein, sich vom Sprungturm abzuseilen. Gleichfalls stehen der sogenannte Arschbomben-Contest und das Unterwasserbierfassrollen auf dem Programm. Übergeben wird der Spendenscheck dann um 16:30 Uhr. Abgeschlossen wird die Aktion mit einer Badeparty. – Neben den Stadtwerken sind auch die Stadtwirtschaft und die DLRG Weimar für die Veranstaltung verantwortlich. In den vergangenen Jahren habe das Spendenschwimmen eine große Resonanz wecken können.
Anhörung für Vollersroda gestartet
Seit Montag können die Bürger und Bürgerinnen Weimars zur Eingemeindung Vollersrodas Stellung nehmen. Wie die Stadt mitteilt, wird der dafür vorgesehene Anhörungszeitraum bis zum 11. September andauern. Bis dahin kann eine schriftliche Stellungnahme beim Thüringer Landesverwaltungsamt eingereicht werden. Die dafür erforderlichen Unterlagen und Formblätter sind im Büro des Stadtrates, im Rathaus, zu finden. Zudem können sie auch auf der Homepage der Stadt heruntergeladen werden. Nachzulesen sind die ausführlichen Hintergründe zur Anwohneranhörung in der Sonderausgabe des Rathauskuriers. Mitgenommen werden kann das Heft in den Verwaltungsgebäuden in der Schwanseestraße, am Herderplatz und im Rathaus.
Vorhang auf für „Jedermann„
Das Theaterstück „Jedermann“ ist ab heute auf dem Marktplatz zu erleben. Der Vorhang wird sich um 19:30 Uhr heben. Mit der Aufführung vor dem Rathaus rückt die Bühne laut MDR in diesem Jahr erstmals ins Herz der Stadt. Bisher stand sie im Weimarhallenpark. Mit im Ensemble sind auch prominente Gesichter. Julian Weigelt etwa ist vielen aus der MDR-Serie „Aus aller Freundschaft“ bekannt. Ebenfalls auf der Bühne stehen Susanne Bormann, Erol Sander, Michaela Schaffrath, Tine Wittler und Reiner Schöne. Neben den bekannten Namen wirken auch Statisten aus der Region mit. Das Stück von Hugo von Hofmannsthal erzählt vom Sterben eines reichen und selbstsüchtigen Mannes. Bis Sonntag wird es sechs Aufführungen geben.
10 Millionen Euro mehr für Gedenkstätten
Gedenkstätten wie Buchenwald sollen im kommenden Jahr mehr Geld erhalten. Laut DPA wolle Kulturstaatsminister Wolfram Weimer dafür sorgen, dass ein zusätzlicher Betrag von zehn Millionen Euro an die Gedenkstätten gehe, die den Nationalsozialismus und die SED-Diktatur aufarbeiten. Geplant sei, dass eine Hälfte der Mittel in die Projektförderung gesteckt werde, die andere sei für höhere Personalkosten und Sicherheitsausgaben gedacht. Neben der Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora würden davon auch Einrichtungen wie die KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg profitieren. Die Voraussetzung dafür ist, dass der Entwurf zu Weimers Etat in den Haushaltsverhandlungen auch durchgeht.
Schlange gesucht
In einem Keller in der Budapester Straße wird aktuell nach einer Schlange gefahndet. Entdeckt worden sei das Tier von einem Mann, der gerade sein Fahrrad abstellen wollte. Laut eines Berichts habe sich die Schlange daraufhin zwischen dort gelagerten Gegenständen verkrochen. Anhand eines zuvor geschossenen Fotos gehen die Bewohner des Hauses davon aus, dass es sich um eine Ringelnatter handelt. Mittels Fahndungsschild werde nun hausintern nach dem Kriechtier gesucht. Auch sei bereits die Berufsfeuerwehr informiert worden. Dorthin können sich die Bewohner wenden, falls die Schlange erneut gesichtet werden sollte.
Nachrichten verfasst von Michael Tuscher*
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