»Weimar Nachrichten« vom 15. Juli 2026

Tierheim sorgt für bessere Erreichbarkeit

Weimars Tierheim hat für eine bessere Erreichbarkeit gesorgt. Laut der Stadt ist nun die barrierearme Erschließung für das Katzen- und Hundehaus abgeschlossen. Die neu angelegte Wegeverbindung erleichtert künftig den Zugang für Besucher*innen sowie für Beschäftigte. Gleichfalls wurde im Zuge der Arbeiten ein Weg zum künftigen Standort des Kadaverhauses angelegt. Damit liegen die infrastrukturellen Voraussetzungen für den Bau der Anlage vor. Insgesamt flossen rund 120.000 Euro in die gesamte Maßnahme. Der Zugang zum künftigen Kadaverhaus wurde aus dem städtischen Haushalt finanziert. Dagegen konnte die barrierearme Erschließung für das Katzen- und Hundehaus durch Spendengelder des städtischen Tierheims realisiert werden. Umgesetzt wurde das Vorhaben unter Federführung des Grünflächen- und Friedhofsamtes.

Spielplatz „Am Kirschbach“ fertig saniert

Der Spielplatz „Am Kirschbach“ in Niedergrunstedt ist fertig saniert. Er kann nun wieder komplett genutzt werden. Laut der Stadt wurde die Anlage seit Sommer 2025 umfassend erneuert. Grundlage war eine vorherige Ideenfindung mit Nutzern und dem Ortsteil. In mehreren Teilabschnitten wurde die Sanierung umgesetzt. Unter anderem entstand dabei eine Spielkombination mit überdachter Sechs-Eck-Hütte, Hangrutsche, Seilbrücke, Rutschstange und verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten. Umgesetzt wurden die Arbeiten vom Bereich Spielplatzunterhaltung des Kommunalservice. Für die Spielgeräte und übrigen Materialien wurden rund 35.000 Euro aus städtischen Mitteln investiert. Die Beschaffung der Ausstattungselemente, Spielgeräte und Fallschutzmaterialien erfolgte über das Grünflächenamt. Erst jetzt konnte die Sanierung fertiggestellt werden, da der lange Winter und der schlecht abtrocknende Standort die Arbeiten verzögert haben.

Vollsperrung sorgt für Änderungen im Busverkehr

Wegen einer Vollsperrung der Eduard-Rosenthal-Straße ändert sich ab heute der Busverkehr. Gesperrt ist die Straße im Bereich der Hausnummern 48 bis 50. Der Grund dafür sind Arbeiten für die Herstellung eines Hausanschlusses. Bis voraussichtlich 24. Juli sollen sie andauern. Bis dahin wird der Verkehr aus und in Richtung Tiefurt über den Wolfgang-Borchert-Bogen umgeleitet. Während der Maßnahme werden die Haltestellen „Am Alten Schlachthof“ in Richtung Bahnunterführung verlegt. Aktuelle Informationen zur Änderung sind im Kundenzentrum am Goetheplatz, online unter swg-weimar.de sowie in der VMT-App erhältlich.

Ausbau der Humboldtstraße verschiebt sich

Der Ausbau der Humboldtstraße startet später als geplant. Statt am 20. Juli beginnen die Arbeiten nun am 29. Juli. Das geht aus den Angaben der Stadt hervor. Geplant ist, die Kreuzung Humboldt- / Cranachstraße zu einem Kreisverkehr umzubauen. Gleichzeitig werden Mischwasserkanal und Leitungen erneuert. Außerdem entstehen barrierefreie Bushaltestellen, neue Gehwege und eine moderne Straßenbeleuchtung. Die Bauarbeiten erfolgen überwiegend unter Vollsperrung. Zunächst ist der Kreuzungs-Bereich Cranachstraße bis voraussichtlich Mitte oder Ende September halbseitig mit Ampelregelung befahrbar. Dabei werden mehrere angrenzende Straßen zur Sackgasse. Einzelne Straßen bleiben über die Ampel zugänglich. Anschließend ist eine Vollsperrung für die Straßenbauarbeiten nötig. Insgesamt soll das Bauprojekt bis Ende des ersten Quartals 2027 abgeschlossen sein. Umleitungen werden ausgeschildert. Der Busverkehr wird über die Windmühlenstraße fahren.

Airsoft-Waffe löst Polizei-Großeinsatz aus

Ein vermeintlich bewaffneter Mann hat am Dienstagvormittag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Gegen 11 Uhr 11 ging bei der Polizei die Mitteilung ein, dass ein Mann mit einer Pistole einen Getränkemarkt im Bereich einer Berufsschule in der Bertuchstraße betreten habe. Daraufhin rückten die Einsatzkräfte mit Spezialausrüstung und einem Hubschrauber aus. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass keine Gefahr bestand. Der Mann nahm an Filmaufnahmen teil und trug dabei eine ungeladene Airsoft-Waffe. Die Dreharbeiten waren zwar mit der Inhaberin des Geschäfts abgesprochen, nicht jedoch mit der Polizei. Das führte zu dem Großeinsatz. – Wer Film- oder Fotoaufnahmen mit täuschend echt aussehenden Waffen plant, sollte diese vorab mit den zuständigen Behörden abstimmen, um unnötige Einsätze zu vermeiden.

Nachrichten verfasst von Michael Tuscher*

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