»Weimar Nachrichten« vom 18. August 2026

Medienrat hat neue Geschäftsführerin
Der in Weimar ansässige Medienrat hat seit Samstag eine neue Geschäftsführung. Angetreten hat das Amt Beatrice Sauerbrey. Sie wird nun den weiteren Aufbau der Geschäftsstelle des Rates mit Sitz an der Bauhaus-Universität verantworten. Das gab die Uni in einer Mitteilung bekannt. Dort heißt es, dass Sauerbrey dafür eine langjährige Erfahrung in der Mediengremienarbeit mitbringt. Zudem sei sie dazu imstande, komplexe Entscheidungsprozesse zu koordinieren. Die gebürtige Weimarin studierte Medienwissenschaft und interkulturelle Wirtschaftskommunikation an der Friedrich-Schiller-Universität. Zuletzt war sie als Vorsitzende des Programm-Ausschusses Leipzig des MDR-Rundfunkrats tätig. Diese von ihr seit 2022 ausgefüllte Position sowie ihr Mandat im Rundfunkrat legte sie vor Antritt ihres neuen Amtes nieder. – Die von ihr nun zu leitende Geschäftsstelle bildet die organisatorische und fachliche Infrastruktur des Medienrates. Er stellt ein von den Bundesländern eingerichtetes unabhängiges Gremium dar, das überprüft, inwieweit ARD, ZDF und Deutschlandradio ihren gesetzlichen Auftrag erfüllen.
Schwimmhallen-Saison startet verspätet
Der Start in die neue Schwimmhallen-Saison wird sich verspäten. Das teilte gestern die Stadtwirtschaft mit. Sowohl Halle als auch Sauna werden erst ab Montag, dem 31. August, wieder geöffnet sein. Der Grund für den verschobenen Start ist die Installation der Zugangs- und Einlass-Technik sowie der Kassenautomaten des neuen Kassensystems. Vom 31. August bis einschließlich 15 September gelten zunächst angepasste Öffnungszeiten. Diese werden voraussichtlich zeitnah auf der Homepage der Stadtwirtschaft zu finden sein. Weiterhin genutzt werden kann zudem das Freibad des Schwanseebads, das den Gästen bis zum 13. September noch zur Verfügung steht. – Für die notwendige Verschiebung des Starts der Hallenbad-Saison bittet die Stadtwirtschaft um Verständnis.
Fröhlich-Festival steht vor der Tür
Das Fröhlich-Festival geht Ende dieser Woche in seine zweite Runde. Stattfinden wird es laut Ankündigung von Freitag bis Sonntag auf dem August-Frölich-Platz. Feierlich eröffnet wird es am Freitag um 17 Uhr. Zusammen mit dem Kunstfest Weimar sowie zahlreichen Vereinen, sozialen Einrichtungen, Kirchgemeinden und engagierten Institutionen soll ein vielfältiges Programm geboten werden. Besonders hervorzuheben seien die von der Partnerschaft für Demokratie geförderten Beteiligungsformate. Hier können Bürger*innen in Workshops und Gesprächen Ideen für das gemeinsame Zusammenleben im Quartier und für die weitere Zukunft des Platzes einbringen. Das Festival möchte zeigen, was entstehen kann, wenn Kultur, Bürgerschaft, soziale Träger und die Stadt gemeinsam Verantwortung für einen öffentlichen Raum übernehmen. Neben der Initiative FröHlich-Platz und dem Kunstfest sind unter anderem auch die Caritas, Mittendrin Weimar und Tuba Libre beteiligt.
Straßenfest sorgt für Straßensperrung
Das Stadtteilfest auf dem August-Frölich-Platz sorgt dafür, dass der Platz am Wochenende nicht befahrbar ist. Nach Angaben der Stadt ist er von Samstag, ab 8 Uhr, bis zum Sonntag, um 22 Uhr, voll gesperrt. Weiterhin bestehen bleiben soll jedoch die Verbindung von der Paul-Schneider- zur Hoffmann-von-Fallersleben-Straße. Das Gleiche gilt für die Verbindung zwischen der Abraham-Lincoln- und Steubenstraße.
Nachrichten verfasst von Michael Tuscher*
*Unsere Nachrichtenredaktion arbeitet anteilig mit KI-Tools. Alle Inhalte werden sorgfältig recherchiert und redaktionell geprüft.