»Weimar Nachrichten« vom 29. September 2026

Weimarer Rathaus behält Kunstwerk
Das Kunstwerk „Das Treppenhaus“ wird nun dauerhaft im Weimarer Rathaus bleiben. Das teilte die Stadt mit. Es handelt sich dabei um ein Werk der Künstlerin Ketevan Tskhadadze. Sie stammt ursprünglich aus Georgien und lebt heute in Weimars Partnerstadt Trier. Entstanden ist das Werk im vergangenen Jahr eigens für die Ausstellung „Von Stadt zu Stadt: Europäische Kunst im Dialog“. Präsentiert wurde dort Kunst aus Weimars Partnerstädten. Seit der Bilderschau hängt das Werk im Rathaus. Angekauft werden konnte es durch die finanzielle Unterstützung von Frank Motz von der ACC-Galerie. Gleichfalls förderten den Kauf die Trier-Gesellschaft Weimar und die Weimar-Gesellschaft Trier. Nach Angaben der Stadt hat es am vergangenen Donnerstag im Rathaus noch einmal eine feierliche Übergabe gegeben. Dabei gab es Grußworte und ein kulturelles Programm. – Weitere Informationen zur Ausstellung „Von Stadt zu Stadt“ gibt es auf der Internetseite Weimars.
Stadtwerke Weimar starten Weihnachtsaktion
Die Stadtwerke Weimar haben erneut ihre Weihnachtsaktion gestartet. Das gab das Unternehmen in einer Mitteilung bekannt. Statt Geschäftspartner zu beschenken, führt der Energieversorger so seine Tradition fort und unterstützt Einrichtungen für Kinder und Jugendliche aus Weimar. Diese können sich nun bis zum 31. Oktober für ein modernes, energieeffizientes Elektrogerät bewerben. Laut Geschäftsführerin Constanze Reppin wollen die Stadtwerke mit ihrer Aktion dort Unterstützung leisten, wo ihre Hilfe unmittelbar ankommt. Wie es heißt, setzen die Stadtwerke diese Form der Förderung seit über zwanzig Jahren um. Im vergangenen Jahr erhielten zum Beispiel das SOS-Kinderdorf einen Gefrierschrank und die Grundschule Louis Fürnberg ein modernes Herdset. – Bewerbungen für die Aktion sind u. a. per E-Mail an engagement@sw-weimar.de möglich.
Sportausstellung im Haus der Weimarer Republik geht bald zu Ende
Nur noch bis Sonntag kann im Haus der Weimarer Republik die Sonderausstellung „Freiheit in Bewegung“ besucht werden. Die Schau zeigt unterschiedliche Facetten des Sports vor 100 Jahren. Sie fragt unter anderem danach, welche Vorbehalte die Deutschen anfangs gegen den Profisport hatten und weshalb man Sport unter politischen Gleichgesinnten getrieben hat. Auch beantwortet sie, weshalb Deutschland 1931 den Zuschlag für die Olympischen Spiele bekam. Zudem erinnert die Ausstellung daran, dass Politik und Sport immer schon zwei Seiten derselben Medaille waren. – Täglich von 10 bis 19 Uhr kann die Ausstellung besichtigt werden. Ab dem 10. November folgt dann die neue Sonderausstellung „Demokratie“. Sie thematisiert die Weimarer Republik zwischen Aufbruch und Krise.
Autofahrer kollidiert mit Ampel in Weimar
In der Buttelstedter Straße ist ein Autofahrer am Sonntagnachmittag mit einer Ampel kollidiert. Laut Polizeibericht verlor der 19-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen kam an der Einmündung zur Liselotte-Herrmann-Straße von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen eine Ampelanlage. Nach Angaben der Polizei drehte sich durch die Wucht des Aufpralls das Fahrzeug und blieb quer zur Fahrbahn stehen. Der junge Mann wurde verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Weil es Hinweise auf einen möglichen Alkohol- oder Drogenkonsum gab, wurde ihm Blut abgenommen. Die Straße musste während der Unfallaufnahme zeitweise komplett gesperrt werden.
Nachrichten verfasst von Michael Tuscher.*
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