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Weimarer Menschenrechtspreis ehrt Einsatz gegen moderne Sklaverei
20. Juli 2020 / Weimar, Nachrichten
Der diesjährige Weimarer Menschenrechtspreis wird den Einsatz gegen die moderne Sklaverei würdigen. Wie der Stadtrat in seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch entschieden hat, werden ihn der katholische Missionar Frater Jozef Jan Michel Kuppens und die Menschenrechtlerin Felicia K Monjeza erhalten. Beide setzen sich gegen massive Menschenrechtsverletzungen und für die Beendigung von moderner Sklaverei auf Tabakplantagen in Malawi ein, heißt es. Nominiert wurden die beiden Menschenrechtsverteidiger vom katholischen Hilfswerk missio. Der Menschenrechtspreis wird am 10. Dezember vergeben. Verliehen wird er unter der Schirmherrschaft der Nachrichtenmoderatorin Gundula Gause. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro wird aus Spenden finanziert. (mt)
