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Bündnis gegen Rechts und Verband der Verfolgten laden zur Kundgebung

30. April 2021 / Weimar, Nachrichten
„Solidarisch durch die Krise" - Kundgebung am 1. Mai (Bild: BGR Weimar)
„Solidarisch durch die Krise" - Kundgebung am 1. Mai (Bild: BGR Weimar)

Trotz dass die Corona-Demonstrationen nicht stattfinden dürfen, will das Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar an seiner Protest-Aktion festhalten. Laut des BGRs soll ein Zeichen gegen die Aufmärsche gesetzt werden, bei denen sich Maßnahmen-Kritiker und Rechtsextreme mischen. Das Ziel ist gegen die Verbreitung rassistischer und antisemitischer Verschwörungserzählungen zu demonstrieren. Es gilt Weimar vor der Inbesitznahme undemokratischer Gruppen zu schützen, heißt es. Die Kundgebung des BGRs wird am 1. Mai ab 11 Uhr auf dem Theaterplatz stattfinden.

Parallel wird die Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes auf dem Buchenwaldplatz eine Kundgebung ausrichten. Dort gilt es das Andenken an die Ermordeten vor den Querdenkern zu schützen, teilt der Verband mit. Beginn ist 13 Uhr. Neben der Kundgebung soll es auch eine separate Facebook-Veranstaltung geben.  

Gleichfalls wird es auf dem Goetheplatz eine Protestaktion geben. Stattfinden wird sie unter dem Titel "Reptiloiden gegen Verschwörungswahn". Der Organisatoren wollen u. a. darauf aufmerksam machen, dass echte Kritik an der Corona-Politik der Regierung nur soidarisch und antinationalistisch erfolgen kann. Beginnen wird die Veranstaltung ab 13:30 Uhr. (mt)                    

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