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Ramelow besichtigt Ort des Geschehens

10. November 2022 / Weimar, Nachrichten
Bodo Ramelow besucht die Ausstellung "Weimar hat ein Neonazi-Problem", nachdem diese attackiert wurde (Foto: Radio LOTTE Weimar)
Bodo Ramelow besucht die Ausstellung "Weimar hat ein Neonazi-Problem", nachdem diese attackiert wurde (Foto: Radio LOTTE Weimar)

Nach dem Angriff auf die Ausstellung "Weimar hat ein Neonazi-Problem" hat Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow den Ort des Geschehens besucht. Auf dem Weg nach Weimar  anlässlich seiner Würdigung durch den Löwenherz-Friedenpreis hatte er erfahren, dass der Pavillon umgeworfen wurde. Im Interview mit Radio LOTTE gab er zu verstehen, dass Thüringen ein Nazi-Problem habe, - dies sei jedoch kein allein für Thüringen geltendes Problem. Er erklärte zudem mit Blick auf den Titel der Installation, dass Provokation allein nicht aussreiche, sie müsse zum Nachdenken führen. Gleichfalls dürfe sich eine städtische Gesellschaft nicht brüskiert fühlen, sondern sollte sich eingeladen fühlen darüber nachzudenken, so Ramelow.

In der Nacht zu Mittwoch wurde der Ausstellungspavillon von Unbekannten umgeworfen. Eine entsprechende Anzeige wurde erstattet. (mt) 

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