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»Weimar Nachrichten« vom 19. Februar 2026
19. Februar 2026 / Weimar, Nachrichten
Nachrichten aus der Region hier bei Radio LOTTE Weimar
Weimarer Schwimmhalle soll saniert werden
Weimars Schwimmhalle soll auf Vordermann gebracht werden. Um die Kosten für die Sanierung beziffern zu können wurde laut der Stadt vorab ein Gutachten in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: eine Summe von insgesamt rund 16 Millionen Euro müsste investiert werden. Um die Erneuerung der Schwimmhalle umsetzen zu können, hat die Stadt nun Fördermittel aus dem Programm "Sanierung kommunaler Sportstätten" beantragt. Unter anderem seien bereits 6 Millionen Euro nötig, um allein die Anlagen-Technik zu sanieren, heißt es. Auch müsste die Fassade erneuert werden. Das sei erforderlich, um die von dem Förderprogramm vorgeschriebene Energie-Effizienz zu erreichen. Das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" umfasst ein Gesamtvolumen von 333 Millionen Euro.
Projekte gegen Einsamkeit mit Bundespreis geehrt
Zwei Weimarer Projekte sind von der Stiftung „Lebendige Stadt" ausgezeichnet worden. Darauf hat die Bürgerstiftung aufmerksam gemacht. Anfang Februar wurden in der Volkshochschule das Seniorenbegleit-Projekt "Weimars Gute Nachbarn" und das daraus entstandene Projekt "Digitale Senioren Weimar" mit je 5.000 Euro gewürdigt. Beide Projekte sind unter dem Dach der Bürgerstiftung Weimar angesiedelt. Die Stiftung des Hamburger Unternehmers Alexander Otto zeichnet Initiativen aus, die gesellschaftliche Teilhabe fördern und Einsamkeit bekämpfen. Insgesamt hatten sich 373 Städte aus dem In- und Ausland beworben. Weimar gehört zu den vier Preisträgerstädten.
"Weimars Gute Nachbarn" bringt Ehrenamtliche und ältere Menschen zusammen – etwa für gemeinsame Spaziergänge und Arztbegleitungen. Das Digitalprojekt ergänzt diesen Ansatz: Erfahrene Mediencoaches helfen Seniorinnen und Senioren, sicher mit Smartphones und Online-Diensten umzugehen. Die Stadt Weimar unterstützt das Angebot mit kostenlosen Schulungsräumen und Verpflegung.
Erinnerung an Opfer in Hanau
In Weimar wird heute Abend an die Opfer des rassistischen Angriffs in Hanau erinnert - er jährt sich bereits zum sechsten Mal. Um ihnen zu gedenken haben der Fachdienst für Migration und Integration Weimar/Weimarer Land und der Verein We United die Bürger*innen zu einer Mahnwache eingeladen. Beginnen wird sie 18 Uhr auf dem Goetheplatz. Dabei werden die Portraits der Opfer an die Fassaden des Niketempels projiziert. Die Organisatoren wollen darauf aufmerksam machen, dass Erinnern handeln heißt. Auch treten sie für einen Gesellschaft ein, in der alle sicher leben können. - Am 19. Februar 2020 ereignete sich ein rassistischer und rechtsextremer Anschlag in Hanau. Zehn Menschen mit internationaler Geschichte wurden durch den Täter ermordet.
Neue Vhs-Kurse zu digitalen Gesundheitsangeboten
Die Volkshochschulen Apolda und Weimar starten eine neue Kursreihe. Angeboten wird das Programm "Digital dabei – auch in Gesundheitsfragen", dass sie gemeinsam mit der Barmer auf den Weg bringen. Es richtet sich an alle, die digitale Gesundheitsangebote besser verstehen und nutzen möchten. Die Kurse behandeln Themen wie zum Beispiel die elektronische Patientenakte, das E-Rezept und Gesundheits-Apps. Die Teilnehmenden können direkt mit ihrem eigenen Laptop, Smartphone oder Tablet üben. Jeder Termin dauert anderthalb Stunden. In Apolda beginnt die Reihe am 25. Februar. In Weimar startet sie am 5. März. Insgesamt umfasst das Programm fünf Termine. Für BARMER-Versicherte ist die Teilnahme kostenlos. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
Thüringen: Kirchen rufen zum Autofasten auf
In Thüringen ist am Aschermittwoch die Aktion "Autofasten" angelaufen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Bis zum Karsamstag, dem 4. April, sollen die Bürger*innen ihr Auto häufiger stehenlassen. Verantwortlich für die Aktion sind die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, das Bistum Erfurt und der Verein Bus & Bahn Thüringen. Mehr als 50 Partner unterstützen die Initiative. Ziel ist es, umweltfreundliche Alternativen wie Bus, Bahn, Fahrrad oder Carsharing zu fördern. Außerdem soll der Blick auf Menschen gerichtet werden, die kein Auto nutzen können – etwa aus Alters-, Gesundheits- oder finanziellen Gründen. Teilnehmende können ihre autofreien Wege in einem Mitmach-Kalender dokumentieren, heißt es. Wer diesen am Ende der Fastenzeit einsendet, nimmt an einer Verlosung teil. Zudem wird für jede Einsendung ein Baum gepflanzt – zur Wiederaufforstung eines durch Dürre und Borkenkäfer geschädigten Waldes im Schwarzatal.
Haltestellen entfallen
Heute werden Weimars Busse mehrere Haltestellen nicht anfahren. Laut einer Information der Stadtwirtschaft habe eine Wasserhavarie dazu geführt. Betroffen sind die Webichtallee, Großmutterleite und die Tiefurter Allee. Sie werden ganztägig von den Stadt-Bussen nicht bedient, heißt es.
mt
»Weimar Nachrichten« vom 19. Februar 2026
