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»Weimar Nachrichten« vom 22. Januar 2026
22. Januar 2026 / Weimar, Nachrichten
Nachrichten aus der Region hier bei Radio LOTTE Weimar
DNT übergibt Rekord-Spendensumme für Ferienpass
Das Deutsche Nationaltheater unterstützt mit einer Rekord-Spendensumme den Weimarer Ferienpass. Laut einer Mitteilung des Theaters wurden gestern im Kinderbüro der Stadt mehr als 12.000 Euro an den Verein IG Papiergraben übergeben, der den Ferienpass betreut. Mit dem Geld soll die Mittagsversorgung in den unterschiedlichen Ferienpass-Angeboten finanziert werden. Damit bleiben die Preise für das warme Mittagessen der Kinder auch in diesem Jahr weiterhin stabil, heißt es. Gesammelt wurden die Mittel zwischen dem 6. Dezember 2025 und dem 4. Januar 2026 bei insgesamt 13 DNT-Familienvorstellungen und Konzerten im Großen Haus sowie in der Weimarhalle. Dafür standen Spendenboxen für das Publikum bereit.
Getragen wird der Ferienpass von einem Verbund rund um den Verein IG Papiergraben. Ins Leben gerufen wurde das Angebot im Jahr 2004. Er ermöglicht sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 12 Jahren ein abwechslungsreiches Ferien-Programm. Geboten werden u. a. Theaterworkshops, Angel-Kurse und Tanz-AGs.
Ukrainische Kriegswaisen besuchen Weimar
Im Sommer statten Kriegswaisen aus der Ukraine Weimar einen Besuch ab. Laut MDR werden sie vom Förderverein der Städtepartnerschaft Weimar-Schowkwa in die Klassikerstadt geholt. Gegenüber dem Sender äußerte Vereins-Chef, Wolfram Wiese, dass dafür genügend Spendengelder gesammelt wurden. Unter anderem kamen bei den Verkäufen an der Vereinshütte auf dem Weihnachtsmarkt 1.300 Euro zusammen. Erwartet werden die rund 20 Jugendlichen im Juni. Die 12- bis 15-Jährigen werden dann 10 Tage in Weimar bleiben. Während dieser Zeit nehmen sie beispielsweise an einem Zirkus-Workshop teil, den auch Weimarer Jugendliche besuchen. Den vom Krieg gezeichneten Kindern soll der Aufenthalt in Weimar ein paar sorglose Tage bescheren.
Seit 2024 besteht eine Partnerschaft zwischen Weimar und der ukrainischen Stadt Schowkwa. Es ist Weimars jüngste Städte-Partnerschaft. Im gleichen Jahr entstand der Förderverein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Verbindung der Menschen beider Städte zu pflegen.
Thüringen: Hausärzteverband verteidigt telefonische Krankschreibung
Die telefonische Krankschreibung ist eine deutliche Erleichterung für die Arztpraxen. Das äußerte der Vorsitzende des Thüringer Hausärzte-Verbands, Ulf Zitterbart, gegenüber der DPA. Gerade in der aktuellen Infektzeit würde sich dieses Angebot bewähren. Es verschaffe Arzt-Praxen die Möglichkeit, kurze Krankschreibungen besser zu organisieren. Dadurch bliebe ihnen auch mehr Zeit für die Versorgung älterer und chronisch kranker Patienten. Laut Zitterbart würde das Abschaffen der telefonischen Krankschreibung, die ohnehin schon stark geforderten Hausarztpraxen noch stärker belasten.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken wolle die Regelungen zur telefonischen Krankschreibung überprüfen, um Missbrauch auszuschließen. Zuvor hatte Bundeskanzler Merz den aus seiner Sicht zu hohen Krankenstand kritisiert. Er hatte zum Teil die telefonische Krankschreibung dafür verantwortlich gemacht.
Hoher Wasserschaden macht Wohnungen unbewohnbar
Am Dienstagmorgen ist in der Weimarer Nordvorstadt ein ungewöhnlicher Wasser-Schaden gemeldet worden. Laut eines Polizeiberichts habe eine unbekannte Person in der Nacht von Montag zu Dienstag einen Wasserhahn in einem Heizungsraum auf dem Dachboden eines Mehrfamilienhauses aufgedreht. Infolgedessen strömte über viele Stunden Wasser in den Dachboden ein. Das Wasser lief in mehrere Wohnungen und machte diese unbewohnbar. Die gerufenen Feuerwehrkräfte stellten den offenen Wasserhahn fest und schlossen ihn. Der entstandene Sachschaden wird auf mehr als 20.000 Euro geschätzt. Decken und Böden von mindestens drei Wohnungen waren vollständig durchnässt. Die Ermittlungen hat die Weimarer Polizei aufgenommen.
Weimarer Schwimmer im Finale der "Sterne des Sports"
Der Weimarer Schwimmer Paul Werdin könnte den Publikumspreis "Sterne des Sports" gewinnen. Er und zwei weitere Sportler stehen im Bundesfinale für die Auszeichnung. Eine Expertenjury nominierte die drei Sportler aus 17 Vereinen. Noch bis zum Freitag, 12 Uhr kann das Publikum für die Nominierten online voten. Am kommenden Montagvormittag wird dann das Ergebnis bekannt gegeben. Verantwortlich für die Organisation des Wettbewerbs sind der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken. In Kooperation mit dem ARD wird das Event ausgerichtet.
mt
»Weimar Nachrichten« vom 22. Januar 2026
