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»Weimar Nachrichten« vom 23. Januar 2026
23. Januar 2026 / Weimar, Nachrichten
Nachrichten aus der Region hier bei Radio LOTTE Weimar
Ausländerbeirat lädt zum interkulturellen Neujahrsfest
"Die Welt trifft sich in Weimar." Unter diesem Motto lädt der Ausländerbeirat Weimars am Samstag zum Interkulturellen Neujahrsfest. Ausgerichtet wird es in der Weimarhalle, dort öffnen sich um 17 Uhr 30 die Türen für die Besucher:innen. Ab 18 Uhr wird dann eine Reise um die Welt mit kulinarischen Angeboten aus verschiedenen Ländern beginnen, heißt es in der Ankündigung. Geboten wird ein kulturell-vielfältiges Programm mit Musik und Tanz. Auch bieten erneut Vereine und Initiative aus Weimar - und darüber hinaus - Informationen und Mitmach-Aktionen für kleine und große Gäste.
Seit 2006 gilt das Interkulturelle Neujahrsfest als ein fester Bestandteil des kulturellen Leben Weimars. Es schafft Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Feiern. Das Ziel ist, kulturelle Vielfalt auf lebendige und verbindende Weise erlebbar zu machen.
Klassik Stiftung zieht positive Bilanz zu Themenjahr Faust
Die Klassik Stiftung kann auf ein erfolgreiches Themenjahr Faust 2025 zurückblicken. Wie es in einer Mitteilung heißt, besuchten mehr als 725-tausend Personen die Museen und Veranstaltung der Stiftung - das entspricht einem Zuwachs von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Erneut konnten auch das Goethe-Nationalmuseum, das Bauhaus-Museum und die Herzogin Anna Amalia Bibliothek wieder viele Besucher*innen anziehen. Auch das Co-Labor vor dem Stadtschloss konnte mit mehr als 30-tausenden Gästen ein Plus von 22 Prozent verzeichnen. Gleichfalls wurden neue Zielgruppen erreicht, darunter jüngere Besucher*innen sowie verstärkt Schulklassen und Studierende.
Laut Stiftungs-Präsidentin Ulrike Lorenz sind diese Zahlen ein starkes Signal. Sie zeigen, dass das Themenjahr Faust viele Menschen erneut und oft mehrfach nach Weimar geführt hat. Es habe sich ausgezahlt, den Fokus auf Literaturvermittlung als Kernthema zu legen, so Lorenz.
Ulrike Lorenz bleibt weiter Präsidentin der Klassik Stiftung
Ulrike Lorenz bleibt der Klassik-Stiftung weiterhin als Präsidentin erhalten. Gestern sind die Verhandlungen zur Fortsetzung ihres Vertrags erfolgreich zu Ende gegangen, heißt es in einer Mitteilung. Die Präsidentschaft von Ulrike Lorenz endet damit am 30. November 2029. Ihre Entscheidung, weiter als Präsidentin der Stiftung zu wirken, sei ein starkes Signal für Kontinuität, fachliche Exzellenz und kulturelle Verantwortung, erklärte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Zur Verlängerung ihrer Amtszeit betonte Ministerpräsident Mario Voigt, dass sie durch ihre strategische Weitsicht überzeugt und es versteht, Tradition und Kultur mit modernen Formaten erfolgreich zu verbinden.
Dr. Ulrike Lorenz ist seit 2019 Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar. Die Stiftung bewahrt, erforscht und vermittelt herausragende Kulturgüter und Orte von internationalem Rang. Sie wird aus öffentlichen Mitteln gemeinsam von Bund, Land und Stadt Weimar getragen.
Thüringen: Jobcenter verzeichnen mehr Einsprüche gegen Bescheide
Die Thüringer Jobcenter haben im vergangenen Jahr mehr Einsprüche gegen Bescheide verzeichnet. Laut Bericht der Landes-Arbeitsagentur, habe es 2025 im Freistaat rund 12.600 Widersprüche gegeben. Das sind etwa 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Der häufigste Grund waren Entscheidungen bei den Unterkunftskosten, heißt es. Die Zahl der Klagen gegen Bescheide sei dagegen mit 1.300 konstant geblieben. Bei den Klagen ging es ebenfalls meist um Kosten für Unterkunft und Heizung.
"Sterne des Sports": DLRG Weimar hofft auf Bundessieg
Die DLRG Weimar hofft auf den Bundessieg, den "Großen Stern des Sports" in Gold. Der Verein zählt als Gewinner in Thüringen zu den 17 Finalisten des Wettstreits. Am Montag wird in Berlin der Träger des "Großen Sterns" bekannt geben. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro verbunden. Vornehmen wird die Würdigung unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Mit dem bundesweiten Wettbewerb "Sterne des Sports" würdigen der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbanken und Raiffeisenbanken bereits seit 2004 außerordentliche Aktivitäten oder besonderes gesellschaftliches Engagement in Sportvereinen.
Polizei stoppt Plakataktion
Die Polizei ist am Mittwoch auf eine nächtliche Plakataktion aufmerksam gemacht worden. Zwei Jugendliche wurden von Zeugen beobachtet, wie sie Plakate mit Solidaritäts-Bekundungen für einen Fußballverein an einer Ladesäule nördlich von Weimar anbrachten. Umgehend wurde die Polizei verständigt, die kurz darauf am Ereignisort eintraf. Die Plakate konnten ohne Schaden entfernt werden. Ein Bußgeldverfahren wurde eingeleitet.
mt
»Weimar Nachrichten« vom 23. Januar 2026
